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Fachkräftemangel und Qualifikationsbedarf

Die Kommunikationsbranche leidet massiv unter dem Fachkräftemangel – vor allem Agenturen suchen händeringend nach qualifizierten Mitarbeiter*innen. Alleine die im GWA organisierten Agenturen haben aktuell 1.500 Stellen unbesetzt. Zusätzlich sollen rund 2.000 Mitarbeiter*innen in diesem Jahr eingestellt werden. Das sind gute Nachrichten für alle, die in Marketing und Werbung Karriere machen wollen.

 

Dazu kommt: Die Branche ist vielfältig und so offen für Quereinsteiger wie kaum eine andere. Werbung und Marketing gehören immer noch zu den spannendsten Berufsfeldern, die man sich vorstellen kann. Hier bieten sich großartige Herausforderungen für Menschen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen und Interessengebieten.

 

Ein Berufseinstieg ist also möglich und chancenreich – und zwar unabhängig von der Fachrichtung der Ausbildung oder des Erststudiums. Wichtig ist vor allem die Bereitschaft, sich auf die spannenden Herausforderungen der Branche einzulassen und den eigenen Horizont in Theorie und Praxis ständig zu erweitern.

 

Duales Master-Studium als Antwort

Die Berufsaussichten im Marketing sind derzeit so gut wie lange nicht. Auch wir bei DESIGNERDOCK suchen für unsere Auftraggeber*innen immer kreative Köpfe mit Marketing-Know-how. Wer sich in diese Richtung weiterqualifizieren möchte, sollte über ein Duales Master-Studium nachdenken. Dabei lassen sich Berufspraxis und Hochschulausbildung ideal verbinden. In diesem Artikel stellen wir das Prinzip Duales Studium als Angebot der SRH Berlin University of Applied Sciences näher vor.

 

Die Verbindung von Hochschulstudium auf Master-Niveau mit Berufspraxis in einer Agentur oder einem Unternehmen schafft die bestmögliche Startposition für eine Karriere in Werbung und Marketing. Und, ganz wichtig, unabhängig von der Fachrichtung des Erststudiums. Denn die Branche braucht kreative und strategische Köpfe aus allen möglichen Fachrichtungen, die das Werkzeug mitbringen, Dinge neu zu denken und wirklich zu gestalten.

 

Das duale Studium bietet dabei gegenüber herkömmlichen Master-Studiengängen gleich eine ganze Reihe an Vorteilen:

 

- Der wichtigste ist die feste Anbindung an die Berufspraxis bei einem festen Arbeitgeber. Viele Hochschulen haben zwar bereits einen hohen Praxisanteil im Studium, auch mit Projekten mit Partnern aus der Wirtschaft. Dies sind aber entweder punktuelle Formen der Zusammenarbeit, oder häufig dann doch „Trockenübungen“, die mal mehr, mal weniger mit der Realität zu tun haben.
 

- Im dualen Master-Studium ist dagegen die Berufspraxis integraler Bestandteil des Studiums. Das Studium vermittelt die theoretischen und konzeptionelle Grundlagen und ermöglicht es, diese in der Praxis direkt auf den Prüfstand zu stellen. Umgekehrt werden die Herausforderungen des Berufsalltags im Studium reflektiert, diskutiert und in einen größeren inhaltlichen Kontext gestellt.
 

- Die Kooperationspartner wiederum bekommen Studierende, die sich nicht nur mit einem staatlich anerkannten Master-Abschluss weiterqualifizieren (und sich damit auch für Führungsaufgaben fit machen), sondern gleichzeitig das Unternehmen vom ersten Tag an mit ihrer Fachkompetenz bereichern. Dass diese Zusammenarbeit nicht mit dem Abschluss des Studiums enden soll, liegt auf der Hand.
 

- Nicht zuletzt fällt im dualen Studium das leidige Thema der Studiengebühren nicht mehr so stark ins Gewicht. Die Gebühren werden vom Arbeitgeber übernommen, in der Regel wird zudem ein Gehalt gezahlt. Das verringert den finanziellen Druck ganz erheblich.

 

Der duale Master-Studiengang Marketing Management

Ganz unabhängig von den allgemeinen Vorteilen des dualen Master-Studiums steht und fällt ein Studiengang mit der Qualität der Lehre. Für eine Hochschule ist es deshalb entscheidend, dass die Professor*innen und Dozierenden beides mitbringen: Die akademische Qualifikation und die Kenntnis um die berufliche Praxis. Genau das ist der Anspruch, an dem sich die SRH Berlin University of Applied Sciences messen lässt.

 

Verankert ist dies an den Hochschulen der SRH überdies im CORE-Prinzip (Competence Oriented Research and Education). Das bedeutet zum Beispiel, dass es keinen Frontalunterricht gibt, sondern auch die Lehre praxis- und kompetenzorientiert erfolgt – mit vielen Workshops, Gruppenarbeiten und selbstbestimmtem Lernen. Deshalb werden auch Prüfungen anders konzipiert als an anderen Hochschulen oder Universitäten: Die wesentliche Frage ist immer „Welche Kompetenzen sollen die Studierenden am Ende des Moduls erworben haben – und wie können wir das überprüfen?“. In den seltensten Fällen wird die Antwort lauten: durch eine Klausur. Deshalb gibt es in unserer Prüfungsordnung über 30 verschiedene Prüfungsformen, die je nach Kompetenzzielen ausgewählt werden können.

 

Mit diesem Gesamtkonzept gelingt es, ein Studienangebot zu machen, das den Anforderungen der Kommunikationsbranche gerecht wird – sowohl den Bedürfnissen der Studierenden als auch der Unternehmen und Agenturen nach beruflicher und akademischer Qualifikation. Und angesichts des Fachkräftemangels lässt sich kaum ein besserer Weg in qualifizierte Jobs in diesem spannenden Bereich denken.

 

Nicht nur Berlin bietet spannende Programme im Bereich Duales Studium. Auch Hochschulen an unseren weiteren DESIGNERDOCK-Standorten in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart bieten die praxisorientierte Ausbildung:

 

Links

https://www.marketing-studieren.de/duales-studium/duale-hochschulen/
https://www.wegweiser-duales-studium.de/hochschulen-unternehmen-finden/
https://www.marketing-studieren.de/duales-studium/unternehmensliste/

Kommentare (2)

  • Birgit Scheuch
    am 16.03.2022
    Sehr schön anhand von realistischen Beispielen dargestellt. Alles abgedeckt. Top!
  • Arni
    vor 2 Wochen
    Hi,
    ich bin ein wenig irritiert ob des Artikels?!

    Der Artikel verspricht eine gleichbehandlung auf allen Ebenen - Alter, Geschlecht Qualifikation, kein Problem, uns interessierst nur DU bei der Bewerbung!

    Bei der Anmeldung zum SpeedRec fühle ich mich allerdings schon beim ersten DropDown (Deine Ausbildung) ausgegrenzt ob meines alters. Als etwas älteres, aber noch nicht veraltetes model ;) - um mal Arnold zu zitieren - fällt mir auf, dass sich diese anmeldung an ein junges publikum richten muss?. Denn es gibt schlichtweg keine möglichkeit für jemanden mit einem abgeschlossenen studium eine sinnvolle auswahl zu treffen, insbesondere nich, wenn man noch ein gutes altes Diplom gemacht hat.

    Unter - Deine Arbeit - wird als auswahl 1.Berufseinsteiger oder 2.YoungProfessional angeboten. Mit mehr als 10 jahren berufserfahrung und aus respekt zu meiner leistung würd ich mich hüten das anzugeben - da kommste dann als alter greis und bist noch YoungProfessional ^^ - naja zum lernen ist man ja nie zu alt, true true.

    "Wirst du aufgrund deines Alters, Geschlechts oder Aussehens in der Jobsuche benachteiligt? Bewirb dich jetzt beim STELL-MICH-EIN, um fair bewertet zu werden" (promo text)

    Ich sehe ein dass man bei einer bewerbung kriterien festlegen muss, aber wenn man sich schon neutral verkauft dann doch bitte nach vernünftigen, sachlichen und logischen gesichtspunkten.
    Entweder wurde die webseite von YoungProfessionals designed oder man ist auf der suche nach YoungProfessionals. Objektiv ist das nicht! oooder ... es ist DiversitätBotox!

    Also doch kein topf voll gold am ende des regenbogens für Arnold - IDK KEKW LOL <3
    Schö grüsse aus dem jahr 2022. tada da tada! :)

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